Reflow-Löten und Wellenlöten sind die beiden dominierenden Massenverfahren in der elektronischen Baugruppenfertigung. Das eine schickt SMD-bestückte Leiterplatten durch einen präzise gesteuerten Ofen, das andere zieht bedrahtete Bauteile durch eine Welle aus geschmolzenem Lötzinn. Welches Verfahren Ihr Projekt braucht — und wann ein dritter Weg sinnvoller ist — zeigt dieser Praxisleitfaden.

Das Wichtigste in Kürze
Reflow-Löten ist der Standard für SMD-Baugruppen und erreicht Fehlerquoten unter 1 %. Wellenlöten bleibt für THT-lastige Serienproduktion kosteneffizient, erfordert aber bei bleifreiem Lot deutlich mehr Prozessoptimierung. Bei Mixed-Technology-Boards gewinnt selektives Löten mit einem Markt-CAGR von 8,6 % zunehmend an Bedeutung.
Was ist Reflow-Löten? — Grundlagen und Funktionsweise
Beim Reflow-Löten wird Lotpaste (eine Mischung aus Metallpartikeln und Flussmittel) auf die Leiterplatten-Pads aufgetragen, anschließend werden SMD-Bauteile per Pick-and-Place-Automat platziert. Die gesamte Baugruppe durchläuft dann einen Reflow-Ofen mit vier definierten Temperaturzonen.
Vorwärmzone
1,5–3 °C/s
Rampe bis 150 °C, Flussmittelaktivierung
Soaking-Zone
150–200 °C
60–120 s, Temperaturausgleich
Reflow-Zone
235–250 °C
TAL 30–90 s (SAC305)
Kühlzone
max. 4 °C/s
Kontrollierte Erstarrung
Der Lotpastenauftrag erfolgt üblicherweise per Schablonendruck (Stencil Printing). Für Prototypen und Kleinserien kommt auch Jet-Dispensing zum Einsatz. Die Pasteninspektion (SPI) vor der Bestückung ist entscheidend: Über 60 % aller Reflow-Defekte lassen sich auf fehlerhaften Pastenauftrag zurückführen.
Neben dem klassischen Konvektions-Reflow existiert das Dampfphasenlöten (Vapor Phase), bei dem eine inerte Flüssigkeit (PFPE) den Wärmetransfer übernimmt. Der Vorteil: eine natürliche Temperaturdecke bei ca. 230 °C und ein Wärmeübergangskoeffizient von 100–400 W/m²K — das 5- bis 10-Fache des Konvektions-Reflow.

“Der Reflow-Prozess steht und fällt mit dem Temperaturprofil. Ein falsch eingestelltes Profil erzeugt Tombstoning, Head-in-Pillow-Defekte oder kalte Lötstellen — alles Fehler, die erst beim Kunden auffallen.”
Hommer Zhao
Gründer & CEO, WellPCB
Was ist Wellenlöten? — Grundlagen und Funktionsweise
Beim Wellenlöten wird die Unterseite der bestückten Leiterplatte über eine stehende Welle aus geschmolzenem Lötzinn gezogen. Das Verfahren wurde in den 1950er-Jahren entwickelt und ist bis heute der Standard für die Massenlötung bedrahteter (THT) Bauteile.

Der Prozess durchläuft vier Schritte:
- Flussmittelauftrag — Sprühfluxer oder Schaumfluxer benetzt die Unterseite.
- Vorheizen — Infrarot- oder Konvektionsheizung bringt die Baugruppe auf 100–120 °C.
- Lötwelle — Die Leiterplatte fährt mit 1–2 m/min über die Welle (250–260 °C, Kontaktzeit 2–5 s).
- Kühlung — Kontrollierte Abkühlung zur Vermeidung von Rissen.
Dual-Wave-System
Moderne Wellenlötanlagen arbeiten mit zwei Wellen: Die turbulente Chip-Wave sorgt für die initiale Benetzung auch in engen Spalten, die anschließende laminare Lambda-Wave zieht überschüssiges Zinn ab und verhindert Brückenbildung. Dual-Wave-Systeme reduzieren die Defektrate um rund 25 %.
Die optimale Wellenhöhe liegt bei 8–12 mm. Ein kritischer Faktor ist die Dross-Bildung — Oxidationsschlacke auf der Lotoberfläche. Bei bleifreiem Lot (SAC305) entsteht deutlich mehr Dross als bei verbleitem. Stickstoff-Inerting reduziert die Dross-Menge um bis zu 90 %.
Die 8 entscheidenden Unterschiede
| Kriterium | Reflow-Löten | Wellenlöten |
|---|---|---|
| Bauteiltyp | SMD (0201 bis BGA) | THT (bedrahtet) |
| Lötmittel | Lotpaste (Schablonendruck) | Flüssiges Lötzinn-Bad |
| Wärmeübertragung | Konvektion (alle Seiten) | Kontakt (nur Unterseite) |
| Typische Defektrate | < 1 % | 2–5 % |
| Anlagenkosten | 50.000–200.000 USD | 20.000–100.000 USD |
| Peak-Temperatur (SAC305) | 235–250 °C | 250–260 °C (Lötbad) |
| Bleifreie Eignung | Sehr gut | Anspruchsvoll |
| N₂-Bedarf | Optional (verbessert BGA) | Quasi-obligatorisch (bleifrei) |
Die Tabelle zeigt: Die Verfahren ergänzen sich — sie konkurrieren nicht. Reflow dominiert die SMD-Welt, Wellenlöten die THT-Serienfertigung. Die wahre Herausforderung liegt bei Mixed-Technology-Baugruppen, wo beide Bauteiltypen auf einer Leiterplatte vereint werden.
Typische Lötfehler und deren Vermeidung
Jedes Verfahren hat seine charakteristischen Fehlermuster. Die Kenntnis dieser Defekte — und ihrer Ursachen — ist der Schlüssel zur Prozessoptimierung.
Reflow-Lötfehler
Tombstoning
Ein Chipbauteil (z. B. 0402) richtet sich senkrecht auf. Ursache: ungleiche Benetzungskräfte durch asymmetrischen Pastenauftrag oder ungleiche Padgrößen.
Lösung: Soak-Phase verlängern, SPI-Kontrolle, symmetrisches Pad-Design.
Head-in-Pillow (BGA)
Die Lotkugel berührt die Paste, verschmilzt aber nicht vollständig. Ursache: Oxidation der BGA-Kugel, Bauteil-Warpage oder zu niedrige Peak-Temperatur.
Lösung: Stickstoffatmosphäre, Peak-Temp. überprüfen, Bauteil-Koplanarität sicherstellen.
Voids (Lunker)
Gasblasen in der Lötstelle, besonders unter QFN- und BGA-Bauteilen. Ursache: Feuchtigkeit in der Lotpaste oder Outgassing des Leiterplattenmaterials.
Lösung: Pastenlagerung beachten, PCB vorbacken, Vakuum-Reflow.
Lötbrücken
Ungewollte Zinnverbindung zwischen benachbarten Pads, besonders bei Fine-Pitch-ICs (≤ 0,5 mm Pitch).
Lösung: Schablonenapertur optimieren, Pastenhöhe 0,12–0,15 mm.
Wellenlöt-Fehler
Bridging (Brücken)
Lötzinnbrücken zwischen benachbarten Pins. Häufig bei Pin-Abständen unter 2,54 mm.
Lösung: Dual-Wave nutzen, Bauteil quer zur Transportrichtung orientieren.
Icicles (Eiszapfen)
Spitze Lötzinn-Reste an den Pins. Ursache: zu niedrige Vorheiztemperatur oder verbrauchtes Flussmittel.
Lösung: Vorheizung auf 100–120 °C erhöhen, Flussmittel-Menge prüfen.
Solder Skips
Fehlende Benetzung einzelner Pins. Ursache: ungenügender Flussmittelauftrag, Oxidation oder falsche Wellenhöhe.
Lösung: Wellenhöhe 8–12 mm, Kontaktzeit 2–5 s, N₂-Inerting.
Exzessive Dross-Bildung
Oxidationsschlacke auf dem Lotbad verschlechtert Benetzung und erhöht Materialverbrauch. Besonders kritisch bei bleifreiem Lot.
Lösung: Stickstoff-Inerting (90 % Dross-Reduktion), regelmäßige Lotanalyse.

“Stickstoff-Inerting ist bei bleifreiem Wellenlöten keine Option — es ist Pflicht. Wir sehen bei unseren Kunden 50–60 % weniger Defekte und eine First-Pass-Yield-Verbesserung von 5–7 Prozentpunkten, sobald N₂ zum Einsatz kommt.”
Hommer Zhao
Gründer & CEO, WellPCB
Selektives Löten — Die dritte Alternative
Selektives Löten kombiniert die Präzision des Handlötens mit der Wiederholbarkeit eines automatisierten Prozesses. Eine programmierbare Mini-Welle oder ein Löttopf lötet gezielt einzelne THT-Bauteile, ohne die gesamte Leiterplattenunterseite zu benetzen.
der Hersteller nutzen bereits selektives Löten
jährliches Marktwachstum (CAGR 2024–2031)
prognostizierter Marktwert 2031
Selektives Löten empfiehlt sich besonders in drei Szenarien:
- Mixed-Technology mit wenigen THT-Stellen — Statt die gesamte Unterseite über eine Welle zu fahren, werden nur die relevanten Lötstellen einzeln bearbeitet.
- Wärmeempfindliche Bauteile — Sensoren, Elektrolytkondensatoren oder Steckverbinder in der Nähe von Lötstellen bleiben geschützt.
- IPC-Klasse-3-Produkte — Bei High-Reliability-Anwendungen (Medizin, Luftfahrt) lässt sich jede Lötstelle individuell parametrieren.
Pin-in-Paste als Alternative
Eine weitere Option: Pin-in-Paste (Intrusive Reflow). Dabei wird Lotpaste direkt auf die Durchkontaktierungen gedruckt. Beim Reflow-Prozess fließt das Lot in die Bohrung und benetzt den Pin. Der Vorteil: Der separate Wellenlötschritt entfällt komplett. Voraussetzung ist ein enges Pin-zu-Bohrung-Verhältnis und ein entsprechend angepasstes Schablonen-Design.
Bleifreies Löten und RoHS-Konformität
Seit Inkrafttreten der EU-RoHS-Richtlinie (2006) ist bleifreies Löten für die meisten Elektronikprodukte Pflicht. Die Standard-Legierung SAC305 (Sn96,5/Ag3,0/Cu0,5) stellt beide Verfahren vor unterschiedliche Herausforderungen.
| Parameter | SnPb (verbleit) | SAC305 (bleifrei) |
|---|---|---|
| Schmelzpunkt | 183 °C | 217–221 °C |
| Reflow-Peak | 210–230 °C | 235–250 °C |
| Wellen-Bad-Temp. | 240–250 °C | 250–260 °C |
| Benetzung | Sehr gut | Eingeschränkt |
| Dross-Bildung | Gering | Hoch (N₂ empfohlen) |
| Thermischer Stress | Niedrig | Hoch (+20–40 K) |
Die höheren Temperaturen bei bleifreiem Löten stellen besondere Anforderungen an die Materialwahl der Leiterplatte. Standard-FR4 mit einer Tg von 130 °C kann bei bleifrei-Reflow an seine Grenzen stoßen — High-Tg-Material (Tg ≥ 170 °C) wird empfohlen.
IPC-Normen: Profilierung und Abnahmekriterien
Zwei IPC-Standards sind für die Auswahl und Qualitätssicherung des Lötverfahrens besonders relevant:
IPC-7530A
Richtlinien zur Temperaturprofilierung für alle Massenverfahren: Reflow, Welle, Selektiv, Dampfphase und Laser. Definiert Zonentemperaturen, Rampen, TAL und Kühlraten.
Mehr erfahrenIPC-J-STD-001
Anforderungen an gelötete Baugruppen in drei Produktklassen. Klasse 1: Konsumelektronik. Klasse 2: Industrieelektronik. Klasse 3: High-Reliability (Medizin, Luft- und Raumfahrt).
Mehr erfahrenDie IPC-Klasse Ihres Produkts bestimmt maßgeblich die Anforderungen an den Lötprozess. Bei Klasse 3 gelten strengere Akzeptanzkriterien für Lötstellenqualität, Void-Anteil und Oberflächenbenetzung. Dies macht selektives Löten oder Dampfphasen-Reflow oft zur bevorzugten Wahl gegenüber klassischem Wellenlöten, da die individuellere Prozesskontrolle die geforderte Qualität besser sicherstellt.
Für eine vollständige Übersicht der relevanten Normen empfehlen wir unseren Artikel Top 5 IPC-Standards für den PCB-Einkauf.
Mixed-Technology-Bestückung — Der Praxis-Workflow
Die meisten modernen Baugruppen kombinieren SMD- und THT-Bauteile. Der typische Fertigungsablauf:

Standard-Workflow: Mixed Technology
Lotpastenauftrag + SMD-Bestückung (Oberseite)
Schablonendruck → SPI → Pick-and-Place
Reflow-Löten (Oberseite)
4-Zonen-Profil gemäß Lotpasten-Datenblatt
THT-Bestückung
Manuell oder automatisiert (Odd-Form-Insertion)
Wellenlöten oder selektives Löten (THT-Stellen)
Wenige THT → Selektiv | Viele THT → Welle
Inspektion und Test
AOI → X-Ray (BGA) → ICT / Funktionstest
Bei doppelseitiger SMD-Bestückung wird die erste Seite per Reflow gelötet, die Leiterplatte gewendet und die zweite Seite ebenfalls im Reflow-Ofen verarbeitet. SMD-Bauteile auf der Unterseite werden vor dem zweiten Reflow mit Klebstoff fixiert, damit sie nicht abfallen. Details zur Bestückungstechnologie finden Sie in unserem SMD vs. THT-Vergleich.

“Die Entscheidung zwischen Wellen- und Selektivlöten hängt nicht nur von der Stückzahl ab, sondern vor allem von der Bauteilanordnung. Zehn THT-Bauteile auf einer Linie — Welle. Zehn THT-Bauteile verteilt zwischen wärmeempfindlichen SMDs — selektiv.”
Hommer Zhao
Gründer & CEO, WellPCB
Entscheidungshilfe: Welches Verfahren für Ihr Projekt?
Die Wahl des richtigen Lötverfahrens hängt von vier Faktoren ab: Bauteilmix, Stückzahl, Qualitätsanforderungen und Budget. Der folgende Entscheidungsbaum hilft bei der Orientierung.
Entscheidungsbaum Lötverfahren
Nur SMD-Bauteile? → Reflow-Löten
Nur THT-Bauteile, hohe Stückzahl? → Wellenlöten
Mixed, wenige THT-Stellen (< 15)? → Reflow + Selektiv oder Pin-in-Paste
Mixed, viele THT-Stellen (> 15)? → Reflow + Wellenlöten
IPC-Klasse 3 / High-Reliability? → Reflow + Selektiv (individuell parametrierbar)
Hohe thermische Masse, Prototyp? → Dampfphasen-Reflow
Checkliste für die Herstellerabstimmung
Bauteiltypen und Mischungsverhältnis (SMD/THT) definiert?
IPC-Produktklasse festgelegt (Klasse 1, 2 oder 3)?
Lötlegierung spezifiziert (SAC305 oder andere)?
Stickstoff-Inerting erforderlich?
Thermisch kritische Bauteile identifiziert?
Pin-in-Paste-Eignung geprüft?
Testabdeckung festgelegt (AOI, X-Ray, ICT)?
Für eine vollständige Anfrage-Checkliste empfehlen wir unseren Artikel PCB-Anfrage richtig erstellen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann man bedrahtete Bauteile (THT) im Reflow-Ofen löten?
Ja, mit dem Pin-in-Paste-Verfahren (Intrusive Reflow). Dabei wird Lotpaste auf die Durchkontaktierung gedruckt und das Lot fließt beim Reflow in die Bohrung. Bei engem Pin-zu-Bohrung-Verhältnis lässt sich so der Wellenlötschritt komplett eliminieren.
Welche Defektrate ist bei Wellen- bzw. Reflow-Löten zu erwarten?
Optimiertes Reflow-Löten erreicht Fehlerquoten unter 1 %. Beim Wellenlöten liegen typische Defektraten bei 2–5 %, können aber durch Dual-Wave-Systeme und Stickstoff-Atmosphäre um 50–60 % gesenkt werden.
Ist Wellenlöten ein Auslaufverfahren?
Nein. Wellenlöten bleibt für THT-lastige Großserienproduktion (Leistungselektronik, Industriesteckverbinder) kosteneffizient. Allerdings steigt der Marktanteil des selektiven Lötens (CAGR 8,6 %, 57 % Herstelleradoption) besonders bei Mixed-Technology-Baugruppen.
Warum ist bleifreies Wellenlöten schwieriger als verbleites?
SAC305 hat eine höhere Schmelztemperatur (217–221 vs. 183 °C), schlechtere Benetzungseigenschaften und erzeugt mehr Dross. Die Lötwelle muss auf 250–260 °C gehalten werden. Stickstoff-Inerting ist bei bleifreiem Wellenlöten praktisch obligatorisch.
Wann lohnt sich selektives Löten statt Wellenlöten?
Selektives Löten empfiehlt sich bei Mixed-Technology-Baugruppen mit wenigen THT-Bauteilen, bei wärmeempfindlichen Komponenten in der Nähe von Lötstellen und bei IPC-Klasse-3-Produkten, wo jede Lötstelle individuell parametriert werden muss.
Welche IPC-Normen regeln die Temperaturprofilierung beim Löten?
IPC-7530A definiert Richtlinien für die thermische Profilierung bei Reflow, Welle, Selektiv, Dampfphase und Laser. IPC-J-STD-001 legt die Abnahmekriterien in drei Produktklassen fest (Klasse 1: Konsumelektronik, Klasse 2: Industrie, Klasse 3: High-Reliability).
Fazit
Reflow-Löten und Wellenlöten sind keine Konkurrenten — sie sind komplementäre Verfahren für unterschiedliche Aufgaben. Der Schlüssel liegt in der richtigen Kombination:
- Reine SMD-Baugruppen → Reflow-Löten (Konvektion oder Dampfphase)
- THT-Großserien → Wellenlöten (mit Dual-Wave und N₂)
- Mixed-Technology → Reflow + Selektiv oder Pin-in-Paste
- High-Reliability (Klasse 3) → Dampfphasen-Reflow + Selektiv
Definieren Sie den Bauteilmix, die IPC-Klasse und die Stückzahl — dann ergibt sich das optimale Verfahren nahezu von selbst. Im Zweifel hilft ein Gespräch mit Ihrem Fertigungspartner, der die konkreten Anlagenkonfigurationen und Kostenstrukturen kennt.
Quellen und weiterführende Literatur
IPC-7530A — Guidelines for Temperature Profiling for Mass Soldering Processes. piektraining.com
IPC-J-STD-001 — Requirements for Soldered Electrical and Electronic Assemblies. protoexpress.com
Air Products — Benefits of Inert Gas Soldering for PCB Assembly Processes (SMTA Paper). airproducts.com



